fallsupervision und teamsupervision

Ziel der Fallsupervision ist es einerseits, das Verhalten und die Innenwelt des Klienten und der Klientin zu verstehen. Welche Wünsche, welche Konflikte, welche Ängste kommen in seinem und ihrem Verhalten zum Ausdruck? Andererseits geht es darum zu klären, welche emotionale Resonanz das Verhalten und die Arbeit mit den KlientInnen in uns auslöst. Welche Gefühle werden in uns mobilisiert, welche inneren Konflikte entstehen, was wird in uns angesprochen? Indem wir diese Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse verstehen, wird die emotionale Verstrickung in der Arbeit mit KlientInnen sichtbar und kann bearbeitet werden und die professionelle Rolle kann wieder in den Vordergrund rücken.

 

In der Teamsupervision richtet sich die Aufmerksamkeit auf jene Prozesse und Konflikte, die das Miteinander im Team betreffen und seine Arbeitsfähigkeit behindern. Wie klar oder wie unklar sind Funktionen und Zuständigkeiten im Team verteilt? Wie kommen Entscheidungen zustande, wie werden Probleme gelöst? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der KlientInnenarbeit und der Teamdynamik? Welche emotionalen Konflikte behindern ein Team in seiner Entwicklung? Durch die Klärung und Bearbeitung dieser Fragen und die damit verbundene emotionale Entlastung können Teams ihre Ressourcen wieder auf die gemeinsame Arbeit und die Entwicklung als Team fokussieren.